LPF Assistenzhund

Ein unverzichtbarer Begleiter für viele Menschen

In Deutschland ist der LPF-Assistenzhund nach dem Blindenführhund der bekannteste vierbeinige Helfer. Für viele Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen stellt er eine bedeutende Entlastung im Alltag dar und schenkt Sicherheit sowie Unterstützung. Diese speziellen Hunde übernehmen Aufgaben, die die Assistenznehmer alleine nicht oder nur eingeschränkt bewältigen können.

LPF-Hunde kommen bei einer Vielzahl von Erkrankungen zum Einsatz.

Typische Anwendungsbereiche sind:

  • Unfallfolgen
  • Erbkrankheiten
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Neurologische Erkrankungen

Aufgaben eines LPF-Assistenzhundes

– Unterstützung beim Aufstehen

– Begleitung beim Einkaufen und Unterstützung beim Transport von Waren

– Aufheben und Überreichen von Gegenständen

– Öffnen und Schließen von Türen und Schubladen

– Erinnern an Medikamenteneinnahme

– Absetzen von Notrufen

– Unterstützung beim An- und Auskleiden

– Handy holen

– Lichtschalter und Knöpfe betätigen

Darüber hinaus sind LPF-Hunde oft auch eine emotionale Stütze. Sie trösten ihre Halter in schwierigen Zeiten, erkennen deren Stimmungslagen und tragen dazu bei, dass sich diese selbstständiger und selbstbewusster fühlen.

Mit einem LPF-Assistenzhund an ihrer Seite gewinnen viele Assistenznehmer neue Lebensqualität: Sie trauen sich mehr zu und erleben Aktivitäten, die ohne die Unterstützung eines Hundes nicht möglich wären.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass LPF-Assistenzhunde essentielle Partner im Leben vieler Menschen sind, die ihnen nicht nur in praktischen Belangen, sondern auch emotional zur Seite stehen.

Weitere Ausbildungen: